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Freie Evangeliums-Christen-Gemeinde Michelstadt e.V.


Schulstraße 37

64720 Michelstadt



Denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen,

die ihn suchen ihren Lohn geben wird. (Hebräer 11,6)

Von David, dem Diener des HERRN. Er sang das folgende Danklied, nachdem der HERR ihn aus der Gewalt aller Feinde und auch aus der Hand von Saul befreit hatte.

Ich liebe dich, HERR! Du bist meine Kraft!

Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter, mein Gott, meine Zuflucht, mein sicherer Ort.

Er ist mein Schild, mein starker Helfer, meine Burg auf unbezwingbarer Höhe.

Gepriesen seist du, HERR! Wenn ich zu dir um Hilfe rufe, dann werde ich vor meinen Feinden gerettet.

Ich war schon gefangen in den Fesseln des Todes, er drohte mich zu verschlingen wie eine mächtige Woge.

Hilflos musste ich zusehen, wie die tödliche Falle zuschnappte.

In äußerster Bedrängnis schrie ich zum HERRN. Ja, zu meinem Gott rief ich um Hilfe.

Da hörte er mich in seinem Tempel, mein Schreien drang durch bis an sein Ohr.

[..] Gott streckte mir seine Hand von oben entgegen und riss mich aus den tosenden Fluten.

Er befreite mich von der Übermacht meiner Feinde, von allen, die mich hassten und so viel stärker waren als ich.

[...] Aber der HERR gab mir sicheren Halt und führte mich aus der Not hinaus in die Freiheit.

Er rettete mich. So viel bedeute ich ihm!


Der HERR tat mir Gutes für meine Treue, meine Rechtschaffenheit hat er belohnt.

Denn stets bin ich dem HERRN gefolgt und habe meinem Gott nie den Rücken gekehrt.

Seine Gebote hielt ich mir immer vor Augen, und seine Befehle schlug ich nicht in den Wind.

Ich lebte vollkommen nach seinem Willen und ging jedem Unrecht aus dem Weg. 

Ja, der HERR belohnte meine Treue, meine Rechtschaffenheit übersah er nicht.


Wer zu dir steht, HERR, dem stehst auch du zur Seite; wer nach deinem Willen lebt, den enttäuschst du nicht. 

Wer ein reines Herz hat, kann sich ganz auf dich verlassen, doch falsche Menschen führst du hinters Licht. 

Du hilfst denen, die sich selbst nicht überschätzen. Die Überheblichen aber stößt du von ihrem Thron.

HERR, du machst die Finsternis um mich hell, du gibst mir strahlendes Licht.

Mit dir kann ich die Feinde angreifen; mit dir, mein Gott, kann ich über Mauern springen.

Was für ein Gott! Sein Handeln ist vollkommen, und was er sagt, ist durch und durch wahr. 

Er beschützt alle, die zu ihm flüchten.


Der HERR ist Gott, und niemand sonst! Wer außer ihm ist so stark und unerschütterlich wie ein Fels?

Gott allein gibt mir Kraft zum Kämpfen und ebnet mir meinen Weg.

Er beflügelt meine Schritte, lässt mich laufen und springen wie ein Hirsch. 

Selbst auf steilen Felsen gibt er mir festen Halt.

[...] HERR, deine Hilfe war für mich wie ein schützender Schild, deine starke Hand eine sichere Stütze.

Du beugst dich zu mir herab und machst mich groß.

Du räumst mir alle Hindernisse aus dem Weg, noch nie bin ich beim Laufen gestürzt.

[...] Darum will ich dich loben, HERR. Alle Völker sollen es hören! Deinen Namen will ich preisen mit meinem Lied. (Psalm 18)